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Richtlinien für Beiträge

Die folgenden Richtlinien dienen als Referenz für alle Abgaben innerhalb des Doktoratsstudiums künstlerische Forschung und können für Abstracts, Handouts oder Papers genutzt werden. Es handelt sich um eine Empfehlung, die sich an den Standards des akademischen Betriebs orientiert und als Beispiel für gängige Stylesheets von peer reviewed Publikationen dient. Wir empfehlen diese Richtlinien für Ihre schriftlichen Reflexionen.

PDF ZFF Guidelines

  1. Formales und Layout

Anführungszeichen innerhalb von Zitationen sind mit ‚einfachen‘ Anführungszeichen gekennzeichnet.

Lange Zitate (mind. drei Zeilen lang) werden 1cm vom linken Rand eingerückt und auf 9 pkt reduziert. Davor und danach eine Leerzeile.

Kurze Zitate sind in den Fließtext integriert und stehen innerhalb von „doppelten Anführungszeichen“

Auslassungen in Zitationen müssen mit […] markiert werden. Das gleiche gilt für [Ä]nderungen. Im Falle einer Anmerkung werden die Initialen der Autorin genannt [das bin ich, Anm. W.H.].

Gendersensible Sprache wird vorausgesetzt, die gewählte Form obliegt der Autorin/dem Autor.

Hervorhebungen im Fließtext: Hervorhebungen ausschließlich für unselbstständige, selbstständige und fiktive Werktitel: kursiv. Die Namen von Performancegruppen, Sendeanstalten und Zeitungen/Zeitschriften werden nicht kursiv geschrieben. Fachtermini werden nur bei der ersten Nennung im Beitrag und nur wenn sie auf ein theoretisches Konzept einer Autorin/eines Autors verweisen, mit ‚einfachen Anführungszeichen‘ hervorgehoben.

Position der Fußnotenzahl: Die Zahl steht immer hinter Punkt und Komma,[1] auch wenn ein vollständiger Satz zitiert wird. Dies gilt für Paraphrasen und direkte Zitate. Die Fußnotenzahl steht also immer an letzter Stelle.

 

  1. Medien

Medien wie etwa Bilder, Illustrationen oder Fotografien erfüllen nicht nur illustrative Zwecke, sondern sollten in erster Linie gleichwertig zum Text genutzt werden und das Verständnis erweitern. Achten Sie bei der Auswahl auf die Relevanz und reflexive Relation zum Beitrag.

Bildrechte: Es obliegt der Autorin/dem Autor, die Rechte für die Veröffentlichung von Bildern von deren Eigentümer*innen einzuholen. Bei Publikationen werden die Medien nicht ins Dokument eingebettet, sondern als eigene Datei beigereicht (bspw. bei Research Week Beiträgen).

Bildunterschrift: Jedes Bild erhält eine Bildunterschrift, die aus „Abb. X:“ und einer kurzen Bildbeschreibung (Autor*in, Titel, Jahr und evtl. kurze Beschreibung) besteht. Die Bildbeschreibung endet immer mit einem Punkt.

Bildnachweis: Die Quelle des Bildes wird am Ende des Beitrags in einem Abbildungsverzeichnis angeführt.

 

  1. Zitierweise

Harvard in-Text Zitation: Literaturverweise werden direkt im Fließtext (in Klammern) genannt. Das Literaturverzeichnis wird am Ende angeführt.

Fußnoten dienen lediglich für Anmerkungen und Kommentare.

Direktes Zitat vs. Paraphrase: Bei direkten Zitaten (wörtliche Übernahme) wird das „Zitat“ in doppelte Anführungszeichen gesetzt. Bei der Paraphrase (Übernahme in eigener Formulierung) entfallen Anführungszeichen und der Verweis wird mit Vgl. eingeleitet.

Gängige Abkürzungen in Fußnoten:

ebd./vgl. ebd.   = am angegebenen Ort. Verweist auf die gleiche Seite wie der zuvor genannte Nachweis.

f.                          bezeichnet außer der genannten auch noch die nächste Seite, also insgesamt zwei Seiten

ff.                         steht für die nächsten zwei nachfolgenden Seiten, insgesamt drei Seiten

 

 

  1. Quellennachweis

Die Zitation erfolgt im Fließtext mittels Kurzzitation (Harvard in-Text System). Die vollständige Literaturangabe erfolgt am Ende des Textes in einem Literaturverzeichnis.

Vorname Nachname: ist keine Autor*in bekannt, wird dies durch O. A. gekennzeichnet

Vorname Nachname/Vorname Nachname: zwei Autor*innen/Herausgeber*innen werden mit Schrägstrich (ohne Abstand) voneinander getrennt, bei drei oder mehr wird nach dem/der ersten mit et al. abgekürzt

Titel. Untertitel: Der Untertitel wird durch Punkt vom Titel getrennt. Das erste nachstehende Wort wird groß geschrieben.

Hervorhebungen im Originaltitel: Hervorhebungen werden mittels ‚einfacher Anführungszeichen‘ wiedergegeben

Hrsg. v.: ab drei Autor*innen/Herausgeber*innen wird nur die/der erste angeführt und auf die anderen mit et al. verwiesen.

Verlag: Die Verlagsangabe erfolgt ohne „Verlag“, „GmbH“, „Press“ oder ähnliches.

Seitenangabe bei Artikeln und einzelnen Beiträgen: Werden einzelne Beiträge aus einem Sammelband oder einer Zeitschrift zitiert, muss der Seitenumfang des Originalartikels zusätzlich zur zitierten Seitenzahl angegeben werden. (Bsp.: S. 450-463, hier: S. 455)

 

Beispiele für Zitationen:

Erstzitation Kurzzitation im Fließtext
Monographie Judith Butler, Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 211991, S. 5. Butler 1991, S. 5.

 

Beitrag in einem Sammelband Sybille Krämer, „Medien, Boten, Spuren. Wenig mehr als ein Literaturbericht“, in: Was ist ein Medium?, hrsg. v. Stefan Münker/Alexander Roesler, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2008, S. 65-90, hier: S. 69. Krämer 2008, S. 69.

 

Zeitschriften-artikel Kat Válastur, „ME AS tiME. About the Creation of Lang 2008“, SCORES 3/2013, S. 58-63, hier: S. 60. Válastur 2013, S. 60.

 

Homepage Zentrum Fokus Forschung, Postgraduale Forschungsprojekte, URL: https://zentrumfokusforschung.uni-ak.ac.at/projekte/, aufgerufen am 15.01.2021. Zentrum Fokus Forschung, Postgraduale Forschungsprojekte.
Text bzw. Unterseite auf einer Homepage Wera Hippesroither, „Nach der Katastrophe: ‚The Slowest Urgency‘“, PW Magazine, 10.6.2021, URL: https://www.pw-magazine.com/2021/nach-der-katastrophe-the-slowest-urgency, aufgerufen am 11.6.2021. Hippesroither 2021.

 

 

[1] Beispiel.